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Ov/d/f 16J |
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CHUNGKING EXPRESS
Im modernen Hongkong trauert ein Polizist seiner Freundin nach, die ihn am 1. April verlassen hat. Genau einen Monat will er auf sie warten. Derweil sinniert er über die Liebe und das Leben. Gibt es noch irgend etwas auf der Welt ohne Verfalldatum? Nach Ablauf der Haltbarkeit versucht er, dem Zufall einer neuen Liebe nachzuhelfen. Ganz anders die zweite Geschichte im Film vom Polizisten Tony, der nicht glauben kann, dass es mit der Freundin aus ist. Von Fay, die sich in ihn verliebt hat und um ihn wirbt, nimmt er keine Notiz. Fay dringt heimlich in seine Wohnung ein und hinterlässt liebevolle Spuren. Sie geniesst es, für kurze Momente in seiner Welt zu leben wie in einem Traum. Zwei witzig-skurrile, berührende Liebesgeschichten, erzählt in einer überschwänglichen, phantasievollen Bildsprache, mit rasantem Tempo und meisterhafter Filmtechnik - ein Film ohne Verfalldatum.
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E/d/f 6/10J |
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THE ARTIST
Vorfilm "Salty Times" 5 Min.
Schwarzweisse Filmkomödie, die von der Liebesgeschichte zwischen einer Filmdiva und einem Komparsen in den USA der 1920-er Jahre erzählt. Im Vordergrund steht die Konkurrenz und die Hassliebe, zumal die Filmwelt am Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm steht; mit Malcolm McDowell und John Goodman.
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Ov/d/f 16J |
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ONCE UPON A TIME IN ANATOLIA
Nuri Bilge Ceylan erzählt in seinem neuesten Film von der angespannten Beziehung zwischen einem Anwalt und einem Arzt, die in der Steppe leben. Die Kulisse stellt eine Vulkanlandschaft in Anatolien, welches manchmal als das kleine Asien bezeichnet wird.
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D/e 16J |
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WANDLUNGEN - RICHARD WILHELM UND DAS I GING
So, 12.02. 11:30: Filmpremiere mit Regisseurin Bettina Wilhelm und Ursula Brasch vom C.G.Jung Institut mit anschliessendem Gespräch
Bettina Wilhelms Dokumentarfilm thematisiert das Leben und die Leistung des bedeutendsten deutschsprachigen Sinologen Richard Wilhelm (1873-1930), der als junger Missionar 1899 nach China kam. Bis heute gilt er als relevantester Vermittler der chinesischen Kultur in Europa.
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E/d/f 16J |
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THE MATRIX
Der erste Film der Kult-Trilogie mit den Helden Neo, Trinity und Morpheus ist ein atemberaubender Science Fiction-Thriller. Zwei Hacker entdecken, dass ihr Leben eine Computersimulation des Matrix-Programmes ist. Sie wollen es ganz genau wissen. Die Maschinen, die selbständig Menschen steuern und ausbeuten, lassen aber nicht mit sich spassen. Sie setzen zum Gegenschlag an. Der Kampf um die Selbstbestimmung beginnt. Wir sind in einem Albtraum, der zentrale Fragen aufwirft: Können wir ein Wissen über uns selbst haben? Oder sind wir unbewusst programmiert durch das in der Kindheit übernommene Grundraster elterlicher und gesellschaftlicher Forderungen- Programmiert durch mütterliche Phantasien über uns (matrix, lat. = Gebärmutter, Muttertier, Grundraster)? Können wir dem Terror des Begehrens der Anderen entkommen, oder sind wir die ewigen Gefangenen in Platons Höhlengleichnis?
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Ov/d/f 16J |
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L´ETERNITE ET UN JOUR
Zum ersten Mal seit «Die Tage von 36» (1973) scheint in einem Spielfilm des Griechen Theo Angelopoulos wieder die Sonne. Sie erinnert in «Die Ewigkeit und ein Tag» umso intensiver an die Zeit des Glücks, die Jahre zurückliegt. Alexander nimmt Abschied. Der von Bruno Ganz über verschiedene Zeiten hinweg so gegenwärtig verkörperte Poet aus Saloniki hat noch einen Tag in dieser Welt vor sich. Und die Ewigkeit - wo auch immer. Angesichts des Todes wird dem Schriftsteller das Unvollendete an der menschlichen Existenz so richtig bewusst. Und die Flüchtigkeit der Zeit. «Alles ist so schnell gegangen», stellt Alexander fest. Sie «hätte diesen Moment anhalten sollen wie man einen Schmetterling im Fliegen anhalten möchte», liest er in einem Brief seiner vor drei Jahren verstorbenen Frau. Jetzt besucht er noch einmal die Tochter, die Mutter und die Haushälterin. Jetzt nimmt er Abschied von Orten voller Erinnerungen und vom Gefühl, die Liebe im Leben verpasst zu haben beim Versuch, dem Leben in der Poesie näher zu kommen.
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I/d 16J |
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PADRE PADRONE
"Padre Padrone" ist die authentische Geschichte von Gavino Ledda, der seinen Weg vom sardischen Hirten zur Universität machte. Der kleine Gavino wird nach nur drei Wochen Schule in einem sardischen Bergdorf von seinem Vater mitten aus dem Unterricht herausgerissen. Im harten Kampf um seine Existenz braucht der Vater Gavino zum Schafehüten. In der sardischen Wildnis wächst Gavino ohne schulische Erziehung heran und bleibt Leibeigener seines gewalttätigen, patriarchalen Vaters. Gavino will der familiären Hölle entrinnen und meldet sich freiwillig zum Militär. Mit Hilfe von Kameraden und einem enormen Ehrgeiz holt der Analphabet seine Schulbildung nach. Es gelingt ihm, sich endgültig vom Vater zu lösen, der nicht mehr aus seinen jahrhundertealten archaischen Strukturen heraus kann. "Padre Padrone" ist ein leidenschaftliches, aufklärerisches Plädoyer für Bacons Diktum "Wissen befreit".
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E/d/f 16J |
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BABEL
Mit seinem dritten Spielfilm, dem Abschluss einer Trilogie, setzt Alejandro Gonzalez Inarritu den mit «Amores Perros» und «21 Gramm» eingeschlagenen Weg fort, breitet seine typischen Geschichten über Zufälle, die Menschen vereinen und trennen, aber auf einer grösseren Leinwand aus als zuvor.
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